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Ausgabe vom Mi, 18.10.2017
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Hygiene und Vorsorge sind wichtig

 Schutz vor Infektionen:  Internationaler Hände-Waschtag wurde von der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen 

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Um die Sicherheit der Patienten weiter zu erhöhen, unterstützen die Mitarbeiter des Bonifatius Hospitals die Aktion „Höflich ohne Händedruck“: (v. l.) Prof. Dr. Dr. Gerald Kolb (Ärztlicher Direktor) Annette Werner (Leitung Qualitäts- und Infektionsmanagement), Anna Amelunxen (Hygienebeauftragte Ärztin), Claudia Zwake, Michelle Wasmuth, Katharina Bullert ( Hygienebeauftragte in der Pflege), Stephanie Maue (Fachkrankenschwester f. Hygiene), Kirsten Töller, Marianne Lübbers (Hygienebeauftragte in der Pflege) und Martin Diek (Geschäftsführer). Bonifatius-Hospital-Foto

Lingen (jf) – Experten sehen in Bezug auf den Welttag des Händewaschens, der am vergangenen Sonntag stattgefunden hat, beim Reinigungsverhalten noch Luft nach oben.

Gesundheitsgefährdende Viren und Bakterien kleben an Gegenständen wie Smartphones, Türgriffen, PC-Tastaturen und somit auch an unseren Händen. Und wir geben sie mit jedem Handgriff, jedem Händeschütteln weiter. Wir husten und niesen sie durch die Luft, wir atmen sie ein und aus.

Hygiene und Vorsorge sind wichtig und es gilt der Spruch: „Vorbeugen ist besser als heilen.“ Und zum Vorbeugen zählt das Händewaschen. Erschreckend ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage zum Thema Händewaschen, die in der Wochenzeitung „Die Welt“ als Kurzmeldung veröffentlicht wurde. „Jeder Dritte wäscht sich nicht die Hände vor dem Essen“ titelt sie.

Auch würde ein Drittel der Befragten sich nah dem Nach-Hause-Kommen nicht die Hände waschen. Andererseits wasche sich jeder Fünfte tagsüber mindestens einmal pro Stunde die Hände. Anlass für die Umfrage war der „Welttag des Händewaschens“. Das regelmäßige Händewaschen sei insbesondere in der bevorstehenden Erkältungszeit wichtig. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen senke das Risiko, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken, heißt es.

Zu diesem Thema äußert sich auch das Bonifatius Hospital, das seinen Mitarbeitern empfiehlt, auf das Händeschütteln im Rahmen der Aktion „Höflich ohne Händedruck“ zu verzichten. „Eine Anordnung ist das aber nicht“, so Geschäftsführer Martin Diek. Aber eben eine Empfehlung, die das Ziel habe, die Sicherheit der Patienten weiter zu erhöhen.

„Der Verzicht auf das Händeschütteln ist ein leichter und schneller Weg, um neben der etablierten Händedesinfektion für das medizinische Personal noch mehr Sicherheit für den Patienten zu schaffen“, betonen der Hygieneverantwortliche Arzt, ÄD Prof. Dr. Dr. Gerald Kolb und Annette Werner, Leitung Qualitäts- und Infektionsmanagement.


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