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Ausgabe vom Mi, 15.11.2017
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 Luther und Palestrina:  Eine musikalische Begegnung in der Pfarrkirche St. Vincentius

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 Haselünne (eb)  – Die Capella Cantorum führt am 19. 11. (So.) in der Pfarrkirche St. Vincentius zu Haselünne Giovanni Pierluigi da Palestrinas „Missa Brevis“ auf und stellt sie Vertonungen von Liedern Martin Luthers gegenüber. Das Konzert hätte wohl auch unter dem Motto „Wer singt, betet doppelt“ stehen können. Dieses einmal Augustinus und später Luther zugeschriebene Zitat scheint wie gemacht für die faszinierende Begegnung zweier Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts zu sein. Palestrinas „Missa Brevis“ ist ein Beispiel für die Art, wie der Komponist die Beschlüsse des Trienter Konzils, auf dem besondere Anforderungen an die Kirchenmusik als Antwort auf die „musikalischen Auswüchse“ der Reformation gestellt wurden, umsetzte. Trotz der „Einschränkungen“ verstand es der Italiener, eine Musik zu schaffen, die noch heute nichts von ihrer Klangschönheit verloren hat. Von Martin Luther sind 35 Lieder bekannt. Die fünf ausgewählten werden Palestrinas Messe gegenübergestellt. „Unter den Komponisten sind so bekannte wie Heinrich Schütz, aber auch Zeitgenossen von Luther“, berichtet Ines Krause, die Chorleiterin des Ensembles. Doch besonders hat es ihr die Motette „Mitten wir im Leben sind“ des Frühromantikers Mendelssohn-Bartholdy angetan. „Das achtstimmige Werk ist so prachtvoll wie eine gotische Kathedrale“, meint sie. Die Veranstaltung in der beginnt am 19. 11. (So.) um 16 Uhr. Karten zu 8 Euro bzw. 5 Euro ermäßigt sind im Vorverkauf in der Bödiker-Buchhandlung und bei den Mitgliedern der Capella Cantorum erhältlich. An der Abendkasse kosten diese 10 und 6 Euro.  Lösker-Foto  

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